Vom 28. September bis 02. Oktober 2009 fand unsere Projektwoche mit dem Titel "Grüne Woche" statt. Im Mittelpunkt standen Angebote, die mit unserem Schulprofil eng verbunden sind, wie zum Beispiel das Kennenlernen der Hühner der Bienen, der Gärtnerei, der Bäume, Klimawandel und natürlich Bewegungsangebote in vielfältigen Formen. Hier haben Sie die Möglichkeit in kurzen Auszügen zu sehen, was alles in dieser viel zu kurzen Woche passiert ist.

Baumprojekt
Das Projekt Bäume an der Schule am Baumschulenweg macht sehr viel Spaß. Die Kinder lernen sehr viel über verschiedene Baumarten. Frau Kohlrausch leitet das Projekt. Sie macht mit uns viele Ausflüge z.B. in den Menke Park, zu den Wallanlagen, und zum Bürgerpark.
Und an den Tagen wo wir keine Ausflüge gemacht haben, da hat es trotzdem Spaß gemacht.
Menke Park
Am Montag waren wir im Menke Park. Dort gibt es 14 Tafeln über besondere Bäume im Menke Park. Im Menke Park gibt es sehr viel Spannendes zu entdecken.
Die Wallanlagen
Am Mittwoch sind wir zu den Wallanlagen gefahren.
Dort haben wir uns mit Klaus getroffen. Klaus ist ein netter Mann. Seitdem er pensioniert ist, hat er sich viel um Bäume gekümmert. Dann hat er sich etwas Zeit für genommen und uns viel über Bäume erzählt. Außerdem durften wir verschiedene Honigarten probieren.
Der Bürgerpark
Am Donnerstag waren wir im Bürgerpark. Vom Stern sind wir zum Schweizer Haus gegangen. Dort hat Frau Graf uns was über den Bürgerpark erzählt. Dann sind wir ein bisschen durch den Bürgerpark spaziert, und haben ein paar Baumspiele gespielt.
von Max 4b und Fabian 3c

Bienenprojekt
Im Bienenprojekt konnten endlich auch interessierte Schüler und Schülerinnen außerhalb der „Bienenklasse" Neuigkeiten über die Bienen erfahren. Wir haben uns eingehend über den Umgang mit Bienen in der Schule informiert, zum Thema gesungen, gebastelt und mit viel Freude auch geschmeckt: aber nicht die Bienen sondern ihr Produkt, den Honig! Mit großem Einsatz wurden Arbeitsblätter für eine eigene Bienenmappe erstellt und die schönsten in einer Wandzeitung zusammengestellt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete unser Ausflug zum Lehrbienenstand in Oberneuland.
R. Bernhardt

Es gibt viel zu tun - Rund um´s Huhn
In der Projektwoche haben wir zunächst die Hühner, die bei uns am Baumschulenweg leben ganz genau beobachtet. Wir haben wissen wie die Körperteile der Hühner heißen und was Hühner brauchen, um glücklich leben zu können. Im Internet haben wir einen Film gesehen, wie Hühner in einer Legebatterie leben. Die Hühner haben nicht alles, was sie brauchen. Die Hühner am Baumschulenweg müssen wohl glücklich und zufrieden sein. Außerdem wissen wir jetzt, woher ich weiß, ob die Eier, die ich kaufe von glücklichen Hühner stammen. 
Mit Experimenten haben wir interessante Dinge über Eier und Federn kennen gelernt. Jeden Tag haben einige Kinder den Hühnerdienst übernommen und unsere Hühner gefüttert. Am vorletzten Tag haben wir Eierpfannkuchen gebacken. Die waren lecker!
Lieder zum Thema und ein selbsterstelltes Hühnerquiz haben unsere Arbeit aufgelockert. So konnten am letzten Tag die Kinder den Eltern Fragen des Quizes stellen und sie in den Hühnerhof führen, unsere Hühner vorstellen und alles Wichtige erklären.
K. Weyermann
BIONIK - Die Natur als Vorbild für Erfindungen
Das Projekt „Bionik -Die Natur als Vorbild für Erfindungen" war sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrerinnen sehr spannend. Zunächst recherchierten die Schüler was Bionik überhaupt bedeutet und fanden heraus, dass es sich dabei um eine fachübergreifende Wissenschaft handelt, deren Name sich aus den Disziplinen BIOlogie und TechNIK zusammensetzt. Die kleinen Forscher führten Experimente zum Klettverschluss und Lotus-Effekt durch, bauten eine Roboterhand nach menschlichem Vorbild und besuchten schließlich das Bionik-Innovations-Centrum an der Hochschule, das mit ihnen Experimente zum Fliegen durchführte. Ihr Wissen dokumentierten sie in einem Forscherheft. In der Projektwoche haben wir viele interessante Dinge gelernt und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.
Nina Dittmer & Yvonne Lilienthal
Säen, pflanzen, ernten
In unserem Projekt haben wir drei Tage lang die Gärtnerei „Rhizom" besucht. Zunächst haben sich nur die 18 Kinder des Projektes kennengelernt, auch haben wir darüber gesprochen: was ist eigentlich Gemüse und was gehört zum Obst? Da gab es doch noch Obst- und Gemüsesorten, die manches Kind nicht kannte.
Wir waren auch künstlerisch tätig und malten mit Wasserfarben große Gesichter aus Gemüse und Obst. Die Gesichter haben wir ausgeschnitten und auf dunkles Papier geklebt. Ein Gesicht mit Augen aus Kirschen, Ohren aus Zucchini und einer Möhre als Nase hat doch zu dem ein oder anderen Lacher geführt.
Der zweite Tag begann mit dem Besuch der Biogärtnerei. Nach einer Begrüßung im Außenpavillon durch die Leiterin Dipl. Biologin A. Landt verschafften wir uns einen ersten Eindruck von dem Gelände und der Gärtnerei. Dabei staunten die Kinder nicht schlecht, über die Maschine, die die Pflanzenerde für das Säen vorbereitet, über Paprika, die an zierlichen Büschen hängt, über Mangold, der aus der Erde ragt und über hohe Tomatenstauden, die dicht gedrängt im Gewächshaus zu besichtigen waren. Das war doch für viele etwas Neues. Schon bald wurde die Gruppe zum Säen und Pflanzen von Feldsalat aufgeteilt. Eine weitere Gruppe erntete bereits reifes Gemüse und bereitete für die Kinder das Mittagessen zu. Am nächsten Tag wurde getauscht, so dass jeder alles ausprobieren konnte.Mit Feuereifer waren die Kinder bei der Arbeit und haben nebenbei noch eine Menge Wissenswertes über verschiedene Pflanzen oder auch aus dem Glas hüpfende Erbsen erfahren. Kein Kind maulte, dass wir bei Wind und Wetter zum Frühstücken und Mittagessen draußen im Pavillon saßen. Das gehörte einfach zum Arbeiten - wie die „richtigen Gärtner" -dazu.
An unserem letzten Tag bei „Rhizom" widmeten wir uns ganz dem Thema „Kürbis". Jede Gruppe suchte sich einen Kürbis aus, den sie erst einmal ernten musste. Da war Muskelkraft angesagt! Der Schwerste wog immerhin 18 Kilo! Die Kinder hatten lange damit zu tun diese Schwergewichte auszuhöhlen, zu entkernen und ihnen Gesichter zu verleihen. Die Kürbissuppe, die die Essensgruppe zubereitet hatte, schmeckte köstlich. Am Ende war noch so viel Kürbisfleisch übrig, dass wir am letzten Projekttag in der Schule noch leckere Kürbisbrötchen für uns und die Eltern backen konnten. Es machte uns auch noch großen Spaß, die vielen Fotos aus der Projektwoche aufzukleben und zu beschriften. Dabei konnten wir noch mal sehen, wie viel wir in der ganzen Woche erlebt hatten!
Eva Liesigk & Ute Jacob
Bauerngarten - wir ernten und verwerten
Die Klassen 1a und 1b haben sich während der Projektwoche mit den Erträgen aus dem Bauerngarten beschäftigt. Im Mittelpunkt standen hierbei unsere Äpfel. Sie wurden zu Kuchen, Apfelringen, Apfelsaft und Holunder-Apfel-Gelee verarbeitet. Bratäpfel und Kräuterbrote wurden im Lehmbackofen gebacken und waren köstlich. An einem Basteltag wurden Ton-Kräuterschilder, Postkarten mit gepressten Blumen für Gartengrüße und schillernde Windspiele hergestellt werden.
Die 1b machte einen Ausflug in den Bürgerpark, wo viele Sinneseindrücke gesammelt werden konnten, und die 1a besuchte die Martinshof-Gärtnerei am Hastedter Osterdeich, wo pikiert, umgetopft und geerntet werden konnte.
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